BOTSHABELO – EIN ORT DER ZUFLUCHT

Fr, 29.1.2027 18-20 Uhr

   

Details

Weitere Informationen/Besondere Hinweise

Im Jahr 1865 gründeten geflüchtete afrikanische Christen gemeinsam mit zwei deutschen Missionaren Botšhabelo – „einen Ort der Zuflucht“ – in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga. Die Siedlung entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum für Bildung, Handwerk und kulturellen Austausch.
Über mehr als 150 Jahre hinweg erzählt die Landschaft von Glauben, Hoffnung, Aufbruch, Zugehörigkeit und Vertreibung. Einst ein blühendes Zentrum des Glaubens und der Bildung, wurde Botshabelo durch Krieg, Apartheid, Zwangsumsiedlungen und die tiefgreifenden Umbrüche eines sich wandelnden Südafrikas nachhaltig geprägt.
Heute stehen die verlassenen Gebäude und stillen Gräber als Zeugnisse einer komplexen und bis heute von unterschiedlichen Perspektiven geprägten Vergangenheit.
Durch Geschichte, Erinnerung und eine persönliche Reise an diesen Ort fragt Botšhabelo – Ein Ort der Zuflucht, was geschieht, wenn ein Ort, der einst Zuflucht bot, selbst zu einem Ort wird, der Rettung und Bewahrung braucht – und ob aus seinem gebrochenen Erbe eine gemeinsame Geschichte des Erinnerns, der Versöhnung und der Hoffnung entstehen kann.

Ansprechperson

Dr. Martin Frank m.frank@bmw.ekbo.de

Veranstalter / veröffentlicht von:

Berliner Missionswerk

Adresse:
Georgenkirchstraße 69
10249 Berlin
Kontakt:

[vid: 505 - id 810483]