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Für Johannes Bobrowski, der 1917 in Tilsit geboren wurde und mit nur 48 Jahren verstarb waren die weiten östlichen Landschaften seiner Heimat, vom früheren Ostpreußen über das Memelland bis zu den baltischen Regionen, ein Sehnsuchtsraum. Dieses Vielvölkergebiet – „und mitten unter allen die Judenheit“ – war gleichzeitig erfüllt von den historischen Verbrechen der Deutschen und den Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend.
Seine Gedichte und Erzählungen wirken auch heute noch zeitlos und kühn mit ihrer verblüffenden Mischung aus wuchtiger Archaik und einer bis ins Äußerste getriebenen Moderne.
Ein sprachlicher Genuss, wie er selten zu finden ist!
Seine Gedichte und Erzählungen wirken auch heute noch zeitlos und kühn mit ihrer verblüffenden Mischung aus wuchtiger Archaik und einer bis ins Äußerste getriebenen Moderne.
Ein sprachlicher Genuss, wie er selten zu finden ist!
Musikalische Kategorie
Musikalisch-Szenisches; Kammermusik
Mitwirkende/Interpret(en)
Mit Gabi Streichhahn und Ute Falkenau (Gastgeberin)
Ansprechperson
Pfarrer Dr. Alexander Arno Heck alexander.heck@marienkirche-berlin.de