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DESCRIPTION:\nKurzbeschreibung: Ein festlicher Abendmahlsgottesdienst in de
 r Form der Ev.-Luth. Messe\nLassen Sie sich einladen zu einem Gottesdienst
  mit Tradition und Weite.\nIn der Evangelischen Messe feiern wir Christus 
 den Herrn\,...\nPfarrperson oder Gottesdienstleitung: Pfarrer Holger Schmi
 dt\nVeranstaltungsort: St. Jacobi\nOranienstraße 132\n10969 Berlin\nKürzel
  für Gottesdienste:  A = Abendmahl im Gottesdienst\;  A = Abendmahl im Got
 tesdienst\nWeitere Informationen/Besondere Hinweise: Ein festlicher Abendm
 ahlsgottesdienst in der Form der Ev.-Luth. Messe \nLassen Sie sich einlade
 n zu einem Gottesdienst mit Tradition und Weite. \nIn der Evangelischen Me
 sse feiern wir Christus den Herrn\, hören sein Wort an uns \nund erfahren 
 Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl. Zur Messe gehören die festliche Gewänd
 er\, der Duft des Weihrauchs\, wie auch das Zusammenspiel von Musik\, Bild
  und Wort. So tragen wir das Evangelium in die Mitte der Gemeinde - Christ
 us kommt zu uns in seinem Wort - die Gemeinde bildet einen Kreis um das Wo
 rt ihres Herrn. Warum nennen wir diese Art des Gottesdienstes 'Messe'?  \n
 Die lutherische Reformation hat die Messe nie abgeschafft. So heißt es im 
 Augsburger Bekenntnis: Man wirft den Unsern zu Unrecht vor\, sie hätten di
 e Messe abgeschafft. Denn es ist offenbar\, dass die Messe bei uns mit grö
 ßter Andacht und Ernst gefeiert wird. [&hellip\;] So ist auch in Zeremonie
 n der Messe nichts geändert worden\, als dass an etlichen Orten neben dem 
 lateinischen Gesang deutsche Gesänge gesungen werden&hellip\; (CA 24 Von d
 er Messe) \nDie Messe verbindet uns mit allen Konfessionen\, ihr Aufbau is
 t gradezug ökumenisch. Sie folgt dem jahrhunderte alten Aufbau mit ihren M
 essgesängen (Kyrie\, Gloria\, Credo\, Santus und Agnus Dei)\, mit den drei
  Lesungen und den beiden Höhepunkten: Predigt und Heiliges Abendmahl. \nWi
 r feiern oft in 'großer Besetzung'. Die verschiedenen Gaben der Gläubigen 
 werden vom Herrn in den Dienst genommen. So gibt des die Weihrauch-\, Kreu
 z-\, und Leuchter-Träger\, die Lektoren und Kommunionhelfer\, sie alle ver
 sehen ihren Dienst zur Ehre Gottes\, zum Lob des Herrn. \nDie Evangelische
  Messe soll ein Ort der Christusbegegnung sein \nWir glauben\, dass unser 
 Herr Jesus Christus in seiner Liebe lebendig in unserer Mitte ist. Er selb
 st hat verheißen\, zu seiner Gemeinde zu sprechen im Wort der Heiligen Sch
 rift. Dadurch will er aufrichten\, trösten\, ermutigen und zum Glauben ein
 laden. Sein Wort ist wahr und gewiss. Er schenkt sich selbst schenkt im He
 iligen Mahl. IHN wollen wir verkündigen\, IHN in unserer Mitte feiern. So 
 verehren wir den Herrn auch durch die Verwendung von Weihrauch in unseren 
  Messen. \nDie Feier der Messe ist Glaube mit Herzen\, Mund und Händen\, a
 ber eben auch mit Augen und Nase: \nGlaube ist ganzheitlich \nIm Sitzen de
 n Psalm beten\, oder auf Gottes Wort hören\; zum Evangelium\, zum Lobgesan
 g und zum Gebet aufrecht stehen vor Gott\, zu seiner Ehre das Haupt neigen
  oder anbetend die Knie beugen\, mit Leib und Seele Haltung annehmen. \nLi
 turgie ist sinnlich \nAnzeigen der Gegenwart Christi mit Weihrauch \nDie W
 eisen aus dem Osten bringen dem Christus-Kind in der Krippe Weihrauch dar\
 , das anbetende Geschenk für einen Gott (Mt.2). Die Liturgie verehrt Chris
 tus mit der Weihrauchgabe und zeigt damit die Gegenwart Jesu Christi an. 
 \nChristus ist auf mannigfaltige Weise in der Liturgie gegenwärtig: Er spr
 icht zu seiner Gemeinde durch sein Wort\, segnet\, rührt an\, tröstet und 
 heilt. Im Sakrament des Altars schenkt er sich uns ganz. In der Liturgie r
 epräsentieren der Altar\, das Kreuz\, die Osterkerze und in der Weihnachts
 zeit auch die Krippe Christus den Herrn. Er ist gegenwärtig in der Versamm
 lung der Gläubigen\, denn er sagt: 'Wo zwei oder drei in meinem Namen vers
 ammelt sind\, da bin ich mitten unter ihnen' (Mt 18\, 20). Durch die Taufe
  haben die Gläubigen Anteil am allgemeinen Priestertum (vgl. 1. Petrus 2\,
 9) und der Heilige Geist wohnt in ihnen\, wie Paulus sagt: Oder wisst ihr 
 nicht\, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist&hellip\;(1Kor.6
 \,19) In den Worten der Heiligen Schrift\, vor allem im Evangelium\, spric
 ht Christus selbst zu seiner Gemeinde. Darum wird dem Evangelium eine beso
 ndere Verehrung entgegen gebracht: Halleluja-Ruf\, Hineintragen in die Gem
 einde\, Verehrung mit Weihrauch\, Begleitung mit Leuchtern\, Stehen der Ge
 meinde. Auch antwortet diese auf den Schlussruf: 'Evangelium unseres Herrn
  Jesus Christus' mit: 'Lob sei dir\, Christus.' Sie bekennt also\, dass si
 e die Worte Jesu Christi selbst gehört hat. Sakramental ist Christus im He
 iligen Abendmahl mit seinem für uns hingegebenen Leib und Blut in\, mit un
 d unter Brot und Wein gegenwärtig. Im Amt der Verkündigung\, welches Chris
 tus gestiftet hat (Wer euch hört\, der hört mich. Luk 10\,16) begegnet uns
  ebenfalls Christus\, da er der eigentlich Handelnde ist. Der Pfarrer leih
 t dem Herrn lediglich Stimme und Hand. Als Symbol dafür trägt der ordinier
 te Geistliche die Stola\, das Joch Christi. \nWeihrauch ist zudem Zeichen 
 für die aufsteigenden Gebete der Gläubigen (Ps 141\,2 „Wie ein Rauchopfer 
 steige mein Gebet zu dir auf\, und als Abendopfer gelte vor dir\, wenn ich
  meine Hände erhebe“ Vgl. 2.Mose 30\,7f)  \nHochkirchliche Messe ? / Hochk
 irchliche Tradition ?  Ab und an werden wir gefragt\, ob wir zur Hochkirch
 lichen Tradition gehören\, bzw. ob wir eine Hochkirchliche Gemeinde sind\,
  bzw. eine Hochkirchliche Messe feiern.  \nEs stimmt\, dass uns vieles mit
  der Hochkirchlichen Tradition verbinden\, wenn man z.B. die Gewänder\, de
 n Weihrauch\, die Ministranten\, oder die Liturgie selbst ansieht. \nJedoc
 h zählen wir uns zur Liturgischen Tradition unserer Kirche. Wir feiern so\
 , wie es früher in der Lutherischen Kirche üblich war\, erst durch Aufklär
 ung\, Rationalismus und Pietismus wurden Gewänder\, Rauch und viele gute Z
 eichen der Liturgischen Tradition aus dem Ev. Gottesdienst verbannt\, bzw.
  starben aus. Wir haben mit der Liturgischen Bewegung unserer Ev. Kirche\,
  die z.B. in England Oxford Bewegung (Oxford movement) genannt wird\, viel
 es neu entdeckt und wiederbelebt\, was zu Zeiten Luthers\, und auch noch B
 achs Zeiten ganz normal war. Wir verstehen uns als Evangelisch-Lutherische
  Christen\, die in großer ökumenischer Freude mit Christen aller Konfessio
 nen fröhlich feiern. Mitwirkende: Schola unter der Leitung von Kantor Chri
 stoph D. Ostendorf\, \nLiturgie-Team\, Lektoren\, Pfarrer Holger Schmidt 
 \n  \n\nInternetadresse: https://landing.churchdesk.com/de/e/36116142/evan
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